Liefernachweis-App für Fahrer: Zustellnachweis mit Foto, Unterschrift, Barcode und ID-Prüfung
Eine Liefernachweis-App ersetzt den Lieferschein aus Papier. An jedem Stopp hält das Handy des Fahrers fest, was Sie verlangen – ein Foto an der Haustür, eine Unterschrift, einen gescannten Barcode, eine ID-Prüfung oder eine kurze Notiz –, zusammen mit Uhrzeit und Ort. Hier lesen Sie, was einen guten digitalen Zustellnachweis (ePOD) für einen kleinen Lieferdienst ausmacht und wie Route Planner Teams das löst.
Was als Liefernachweis zählt
Ein Liefernachweis (englisch Proof of Delivery, kurz POD) belegt, dass ein Paket oder eine Sendung am richtigen Ort angekommen ist – oder warum nicht. Auf Papier war das der unterschriebene Lieferschein. In einer ePOD-App ist es eine Reihe von Feldern, die der Fahrer ausfüllt, bevor er den Stopp als erledigt abhaken kann:
- Foto
- Ein oder mehrere Fotos: das Paket vor der Haustür oder der Schaden an einem eingedrückten Karton.
- Unterschrift
- Der Empfänger unterschreibt auf dem Display des Fahrers.
- Barcode oder QR-Code
- Der Fahrer scannt den Code auf dem Paket – so wissen Sie, welche Sendung übergeben wurde.
- ID-Prüfung
- Der Fahrer bestätigt, dass er den Ausweis des Empfängers geprüft hat – bei Waren mit Altersbeschränkung oder verschreibungspflichtigen Medikamenten.
- Notiz
- Ein paar Worte, etwa „Beim Nachbarn in Nr. 12 abgegeben“.
Jeder Nachweis wird mit der Uhrzeit und dem Ort gespeichert, an dem das Handy in diesem Moment war. Genau das klärt einen Streitfall: nicht nur „zugestellt“, sondern zugestellt um 10:42 Uhr, ein paar Schritte von der Haustür entfernt, mit einem Foto des Pakets auf der Fußmatte. Ein Fotonachweis bei jeder Zustellung oder eine digitale Unterschrift nur bei wenigen wertvollen Bestellungen – es sind dieselben Felder.
Festlegen, was Fahrer erfassen – fürs ganze Team oder einen Stopp
Nicht jeder Stopp braucht denselben Nachweis: Bei der Lieferung an ein Geschäft reicht vielleicht ein Foto, ein Rezept braucht eine Unterschrift, eine Kiste Wein eine ID-Prüfung. In Route Planner Teams legen Sie das auf zwei Ebenen fest.
Fürs ganze Team
Wählen Sie auf der Seite Team unter Lieferbestätigung die Felder für jeden Stopptyp – Zustellung, Abholung und Besuch – und für jedes Ergebnis, etwa Zugestellt und Nicht zugestellt. Kombinieren Sie beliebig Foto, Unterschrift, Barcode oder QR-Code, ID-Prüfung und Notiz – oder nichts. Inhaber und Disponenten können diese Einstellungen ändern, Fahrer nicht.
Für einen einzelnen Stopp
Öffnen Sie einen Stopp im Routen-Editor und wählen Sie Wie im Team, Nicht nötig oder Eigene. Mit „Eigene“ verlangen Sie an einer Adresse eine Unterschrift oder bei einer Bestellung eine ID-Prüfung, ohne den Rest der Route zu ändern.
Sie planen mit einer Tabelle? Eine Spalte wie Unterschrift erforderlich oder Altersprüfung mit „Ja“ legt den Nachweis für diese Stopps schon beim Import fest. Alle Optionen beschreibt die Anleitung Zustellnachweis und Paketkontrolle.
Gescheiterte Zustellungen: Grund und Nachweis
Eine gescheiterte Zustellung bedeutet eine zweite Fahrt und oft einen verärgerten Kunden – deshalb zählt die Dokumentation dessen, was passiert ist, genauso viel wie eine Unterschrift. Gescheiterte Ergebnisse haben eigene Felder – zum Beispiel Foto und Notiz, wenn ein Paket Nicht zugestellt ist.
Der Fahrer kann den Stopp erst als gescheitert abhaken, wenn diese Felder ausgefüllt sind. Die Notiz wird zum Grund – „Niemand da, Benachrichtigungskarte im Briefkasten“ – und erscheint in der Aktivität der Route, mit Foto, Uhrzeit und der Angabe, wie weit von der Adresse entfernt der Stopp abgehakt wurde. Ein Fehlversuch, der direkt an der Haustür abgehakt wurde, erzählt eine andere Geschichte als einer, der 800 Meter entfernt abgehakt wurde.
Ruft ein Kunde an, antworten Sie in Sekunden und planen einen zweiten Zustellversuch. Auf Dauer zeigt die Statistik zugestellte, gescheiterte und verspätete Stopps pro Fahrer – so erkennen Sie ein Muster früh.
Paketkontrolle beim Beladen und an der Tür
Ein Foto an der Tür hilft nur, wenn es das richtige Paket ist. Die Paketkontrolle gleicht den Code jedes Pakets mit seinem Stopp ab – der Code gehört zum Stopp und stammt zum Beispiel aus einer Spalte Paket, Barcode oder Sendungsnummer in Ihrer Datei. Schalten Sie auf der Seite „Team“ Pakete scannen ein und wählen Sie, wann Fahrer scannen:
- Beim Beladen
- Eine Checkliste vor der Abfahrt: Jedes Paket der Route wird beim Einladen gescannt, und der Zähler zeigt, was noch fehlt.
- An der Tür
- Der Fahrer scannt das Paket, bevor er den Stopp als zugestellt abhakt. Gehört es zu einem anderen Stopp, zeigt die App, zu welchem.
- Warnen oder Sperren
- Bei Warnen kann der Fahrer das Paket trotzdem übergeben, und die Abweichung wird als Nachweis gespeichert. Bei Sperren lässt sich der Stopp erst als zugestellt abhaken, wenn das richtige Paket gescannt ist.
Die Paketkontrolle gilt nur für Zustellstopps: Abholungen werden eingesammelt, nicht übergeben.
Alles an einem Ort: Nachweise, Aktivität und Export
Ein Nachweis nützt nur, wenn man ihn findet. Öffnen Sie auf der Website eine Route und klicken Sie auf Nachweise, oder wählen Sie unter Routen Ganzer Tag: Zustellnachweise, um alle Fahrer auf einmal zu sehen. Jeder Nachweis zeigt Stopp, Uhrzeit, Fotos, Unterschrift, gescannten Code, ID-Prüfung, Notiz und Paketprüfung – und wo das Handy beim Abhaken des Stopps war.
Die Aktivität erzählt die Geschichte der Route der Reihe nach: zugewiesen, gestartet, jeder zugestellte oder gescheiterte Stopp mit Uhrzeit und Entfernung zur Adresse, abgeschlossen. Wo Sie sie finden, zeigt die Anleitung Fahrer zuweisen und den Tag verfolgen.
Sie brauchen es als Tabelle? Exportieren Sie eine Route oder den ganzen Tag als Excel, CSV, druckbaren PDF-Routenzettel oder GPX – mit dem Status jedes Stopps, dem Zeitpunkt des Abhakens, dem Grund einer gescheiterten Zustellung und welcher Nachweis erfasst wurde. Die Fotos und Unterschriften selbst bleiben unter „Nachweise“ und werden mit der Route 60 Tage nach ihrer letzten Änderung aufbewahrt.
Schwaches Netz und Datenschutz für Fahrer
Fahrer liefern in Kellern, Hochhäusern und an Landstraßen ohne Empfang aus. Den Stopp abschließen können sie trotzdem: Erledigte Stopps und Nachweise werden auf dem Handy gespeichert und synchronisiert, sobald wieder eine Verbindung besteht. Bis die offline aufgenommenen Fotos hochgeladen sind, zeigt der Nachweis auf der Website, wie viele noch unterwegs sind.
Auch Fahrern ist Datenschutz wichtig. Ihre Live-Position sieht das Team nur, solange eine von ihnen gestartete Teamroute läuft – die Karte zeigt nur den letzten Punkt, ohne Verlauf der bisherigen Wege –, und nie während ihrer privaten Routen. Außerdem sehen Sie den Fortschritt jeder Route und aktualisierte Ankunftszeiten.
Preise: Der Liefernachweis ist inklusive
Standardpläne kosten pro Team, nicht pro Person oder Stopp: 99 € im Monat für bis zu 5 Teammitglieder, 169 € für bis zu 10 und 299 € für bis zu 15 – alle zählen, der Inhaber eingeschlossen –, zuzüglich eventueller Steuern beim Bezahlen. Alle Pakete enthalten Zustellnachweis, Paketkontrolle und Lieferfenster, und jedes Mitglied kann ohne Aufpreis zum Disponenten werden. Die Fahrer-App ist für Ihre Fahrer kostenlos, für iPhone und Android, in 28 Sprachen, und öffnet jeden Stopp in Google Maps, Waze oder Apple Karten.
Derzeit nehmen wir in einem Pilotprogramm eine kleine Gruppe von Lieferdiensten auf – mit längerer kostenloser Testphase und einem Preis für die ersten Partner. Zugang anfragen – das dauert eine Minute.
Sie liefern allein? Route Planner for Couriers, unsere App für einzelne Kuriere, erfasst Liefernachweise in den kostenpflichtigen Tarifen – so funktioniert es.
Häufige Fragen
Was ist eine ePOD-App für Fahrer?
ePOD steht für „electronic proof of delivery“, den digitalen Liefernachweis: Statt eines Lieferscheins aus Papier erfasst der Fahrer auf dem Handy ein Foto, eine Unterschrift, einen Barcode, eine ID-Prüfung oder eine Notiz, gespeichert mit Uhrzeit und Ort – so kann das Büro alles noch am selben Tag prüfen.
Kann ich eine Unterschrift nur an manchen Stopps verlangen?
Ja. Legen Sie die Team-Vorgabe auf der Seite „Team“ fest und wählen Sie dann im Routen-Editor für einen einzelnen Stopp „Eigene“ – oder fügen Sie Ihrer Datei eine Spalte „Unterschrift erforderlich“ hinzu.
Ist die Liefernachweis-App für Fahrer kostenlos?
Ja. Fahrer nutzen Route Planner for Couriers, kostenlos für iPhone und Android. Solange sie in Ihrem Team sind, sind ihre Teamrouten, Etiketten-Scans und Zustellnachweise durch den Plan Ihres Teams abgedeckt.
Funktioniert das mit deutschen Adressen?
Ja: Adressen mit Postleitzahl, Entfernungen in Kilometern, Preise in Euro. Die Fahrer-App gibt es in 28 Sprachen, auch auf Deutsch.
Wie lange werden Fotos und Unterschriften aufbewahrt?
60 Tage nach der letzten Änderung der Route. Vorher können Sie Routen mit Status, Uhrzeit und Nachweisangaben jedes Stopps als Excel, CSV, PDF oder GPX exportieren.
Bekommen Kunden einen Tracking-Link oder eine Zustellbenachrichtigung?
Nein. Route Planner Teams verschickt keine SMS, E-Mails oder Tracking-Links an Empfänger. Auf der Website sehen Sie den Fortschritt jeder Route und aktualisierte Ankunftszeiten – so können Sie einem Kunden sagen, wann sein Paket kommt.